23.04.2017

14.00

Schlecht geschlafen, früh aufgewacht. Letzter und erster Gedanke: Betrogen!

Ich bekomme wieder Schwierigkeiten mit dem Essen. Kein Hunger. Druck in Brust und Bauch.

Gestern habe ich es mal wieder mit Meditation versucht. 15min hat es gebraucht bis mein Atem gleichmäßig und einigermaßen ruhig war. Aber immerhin hat es funktioniert. Ich werde es wieder öfter machen. Meditation ist gut, - eher Atem Übungen, mehr war das noch nicht.

Gestern war meine Kehle noch von Traurigkeit und Schmerz zu.

Heute ist es anders. Keine Traurigkeit, Schmerz schon noch, aber nicht so heftig. Jetzt überwiegt Enttäuschung, im wahrsten Sinne des Wortes: Ich wurde getäuscht. Fast sämtliche "positive" Gefühle sind heute nicht da.

Statt dessen: Ausgenutzt, gedemütigt, bestraft, manipuliert, verarscht.

Von wann ist der Zettel? Wann das erste Mal? Ist Lenja von mir? 

Aber ich fange auch an, einiges zu verstehen: Ihre beschämte Haltung von meine Geschenken. Keine Dankbarkeit. Ihre Einfältigkeit zu meinen Geschenken. 

Ich habe gestern den Zettel so drapiert, dass Sie eigentlich mitbekommen muss, dass ich ihn gelesen habe. Heut kommt sie nach Hause. Und ich muss morgen wieder anfangen zu arbeiten.

Ich habe weder meine restlichen Sachen geholt, noch den Schreibtisch abbauen können.

Ich kann das Haus kaum noch betreten. Mit Mühen habe ich noch zwei mal mit den Kinder dort gegessen. Mehr nicht.

In meiner Wohnung habe ich die letzten 3 Tage auch nichts gemacht.

Mit welcher Reaktion von Ruth muss ich rechnen? Wie Verhalte ich mich jetzt?

Ich kann momentan nicht mit dem weiter machen, wie ich es bisher angegangen bin. Sie ansprechen geht nicht. Nicht über die Alltäglichkeiten und die Dinge, die noch geregelt werden müssen. Erst muss für mich eine Reaktion von Ihr kommen, damit ich mich evtl. neu positionieren kann.

Mein Warten darauf wird aber nicht lange dauern, - bevor es "weiter" gehen kann, werde ich das Gespräch suchen.

18.00

Und wieder immer diese Gedanken, die mich nicht loslassen und mich körperlich leiden lassen:

Gehörnt, mit Hoffnung versehen, abgewiesen, rausgeschmissen.

Ich fühle mich behandelt, wie der letzte Dreck. Muss mir Vorwürfe gefallen lassen und mir anhören, das es für sie "echt hart" ist, unbeabsichtigt vor der Tür stehen gelassen worden zu sein. Ein langes Gesicht und ein unschöner Anruf wegen dem Autos.

Ich fasse es nicht. 

Wird sie den Mut aufbringen mit mir zu reden? Oder zu schreiben?

Vorher wird von meiner Seite nichts mehr gehen. Ich versuche mich morgen wieder auf meine Arbeit zu konzentrieren.

-- "Du bist dran!"