14.02.2017

20.51

Ich bin zu Hause und sitze auf der Couch. Heute ist mein erstes "Übernachtungstraining". Die Großen sind auf ihren Zimmern und Lenja liegt krank schon in meinem Bett. Ruth ist mit Freundinnen weg. Das hatte sie auch vorher angekündigt.

Ich schreibe seit 8 Tagen das erste mal wieder. 

Es hat sich bei mir schon einiges getan und auch ein wenig Normalität hat Einzug gehalten. Daher auch meine Nachlässigkeit mit dem Tagebuch.

Die letzten Tage jedoch habe ich versucht, mich intensiv auf diese Übernachtung hier vorzubereiten. Nicht im Sinne von planen und Ablauf Szenarien, sondern um zu einer ruhigen, so weit es geht, gelassenen inneren Haltung zu kommen. Und um in mich hinein zu spüren, was ich will. 

Jetzt sitze ich hier und fühle mich fremd im eigenen Haus. Die Fahrt hierher, Ruth hat mich abgeholt, fühlte sich ähnlich an.

Ich wollte ja neugierig sein, auf das was mich erwartet, aber schon mit den ersten Schwingungen viel es mir schwer, der Eisbär zu bleiben, der ich sein wollte und der Fuchs kam durch. (Therapie Stunde von heute morgen) Das Atmen (Achtsamkeit), das Steinherz aus der Ergo und die Angst Meditationen der vergangenen Tage halfen aber, meine Magen und Bauch Rezeptoren nicht allzu sehr anschlagen zu lassen. Dennoch fühle ich unwohl. Nach eigener Auskunft spricht sie nicht mit den Kindern, weder über mich noch über das uns. Wir haben aber auch weiter noch nicht miteinander gesprochen.

Nach den ersten Tagen in Rheinberg habe ich mir ja schon die Frage nach meinem zu Hause gestellt und ich habe mir gewünscht, dies hier wieder zu meinem zu Hause machen zu können. Innerlich wie äußerlich.  

Grade kann ich mir weder das eine noch das andere vorstellen.

Der Berg ist so riesengroß und alleine kann ich den eh nicht erklimmen.