04.02.2017

22.45

Gestern habe ich wieder mit dem Buch gearbeitet. Festhalten oder Loslassen und Angst oder Liebe. Über zwei Stunden habe ich für die Kernaussagen für mich gebraucht. Das sind für mich die beiden Hammer Themen. Immer wieder war ich nah am Wasser gebaut bein Schreiben. Ich sehe mich und meine Vergangenheit dabei immer wie von einem anderen Standort. Ich fühle mich oft, als würde ich jemand anderen betrachten. Aus einer gewissen Distanz. Und wenn ich dann merke, dass ich das alles immer noch bin, überfällt mich Traurigkeit und Sehnsucht.

Ich sollte langsam aufhören zu graben, damit mich die Brocken, die ich finden werde nicht noch weiter runterziehen.

Neben dem neuen Bewusstsein, mit dem ich leben will und das ich trainieren muss, muss ich auch langsam die alltäglichen Dinge und die nahen Aufgaben für mich langsam angehen.

Gestern habe ich nichts geschrieben, da ich mir einen Glotze Abend gegönnt habe mit zwei Action Filmen bis 24.00.

Heute morgen hatte Lenja ihren Musik Wettbewerb. 1. Platz mit voller Punktzahl. Ich habe mich riesig für sie gefreut.

Danach waberte der Tag so vor sich hin. Ich hatte mir vorgenommen, es mir gut gehen zu lassen und mich um mich zu kümmern. Hat aber nur bedingt geklappt. Einkaufen, bisschen Mittagsschlaf, ein Pflegebegleitgespräch mit der stellver. Stationsleitung, die mir nicht gerade liegt. Ich habe Unterlagen bekommen, die mir helfen sollen wenn Schübe einsetzen.

10 Erfolge in meinem Leben mit Begründungen des Erfolgs. Ich habe bis jetzt gerade zwei zusammen bekommen.

Ich muss, glaube ich, erst mal mit den kleinen Dingen bei mir anfangen.

Ich habe jetzt leichte Kopfschmerzen und gehe in Bett. Zum durch schlafen habe ich ein Duftöl bekommen. mal sehen ob es hilft.