01.02.2017

20.00

Der erste Monat ist um. Stimmung heute morgen ging ganz gut. Ich habe einigermaßen (gut) geschlafen. Das Walken ging locker und am Vormittag habe ich 1,5 Std. mit der Sporttherapeutin Tischtennis gespielt und viel gequatscht. Die 2. Hälfte der Zeit waren wir alleine in der Halle. Am Nachmittag ausgiebig geduscht und wollte dann ein wenig "arbeiten".

Dabei habe ich erst bemerkt, dass Ruth mir gestern Abend noch geschrieben hat. Was ich ihr geantwortet habe, habe ich erst einmal vorgeschrieben um meine Wortwahl und Ausdrucksweise noch mehrfach kontrollieren zu können. Scheiß Schreiberei. mann weiß nie wie es ankommt. Keine Betonung, kein Gefühl, keine Interaktion beim schreiben. Aber beim Telefonieren wäre ich wahrscheinlich wieder in Vollstress geraten. Also lieber so.

Sie hat nun vor, mich morgen alleine zu besuchen. Luca ist krank, Janneck schwächelt und Lenja muss zeitig ins Bett. Mit den Kindern wir es frühesten Sonntag. 

Sie kommt also alleine. Ich hatte ihr angeboten, sie ein Stück weit "mitzunehmen" und mein Interesse daran bekundet, wie es ihr ergeht. Danach war der Rest vom Tag für mich erst mal gelaufen. Stimmung runter, angespannt, im Kopf Pingpong mit Top oder Flop. Und der Unterleib zog sich zusammen. Mit Mühen habe ich eine Schnitte zum Abend gegessen. Zum Glück hatte ich vorher meine beiden Zusatz Quarks schon vertilgt. Dann merkte ich, dass es die Angst wieder war, die mich quält. Zuerst wollte ich sie (die Angst), mit den Gedanken aus der Meditation gestern, selbst versuchen zu "bearbeiten" und morgen die Meditation nochmal machen. Doch damit hatte ich wenig Erfolg. Damit die Nacht nicht zum Desaster wird, habe ich die Meditation dann doch noch gemacht. Zum Glück. Mir ging es danach wirklich wieder besser. Der Druck und die Enge ist weniger, - nicht weg, aber weniger. Ich hoffe es hält die Nacht noch an. 

Ich habe keine Ahnung was da morgen auf mich zu kommt. Ich werde versuchen, ohne irgendwelche Erwartung auf sie zu zugehen. Also nochmal Meditation vorher machen. Angst und eine nährende.

Ich atme:

Einatmen - Leben, Liebe

Ausatmen - Vertrauen

...mit einem silbernen Herz, violett umhüllt/gefüllt

so werde ich den Tag schaffen!

21.00 Ich gehe heute früh zu Bett.